Nützliches Wissen

Was ist Erdwärme, wie funktioniert ein Bohrablauf, kann ich überhaupt bohren? Die häufigsten Fragen beantworten wir Ihnen gerne hier. Ebenfalls finden Sie nützliche oder hilfreiche Videos und Links. Sie finden Ihre Antwort oder Hilfe nicht? Kontaktieren Sie uns.

Ja, in der Schweiz werden seit über 30 Jahren Wärmepumpen mit einem hohen Qualitätsstandard eingesetzt. So wurden im Jahre 2020 über 28‘000 Wärmepumpen verkauft.

Luft- / Wasser-Wärmepumpen arbeiten teilweise mit sehr tiefen Wärmequelle-Temperaturen von weit unter 0°C. Bei der Sole- / Wasser-Wärmepumpen fällt die Sole-Temperatur nach heutiger Dimensionierung nicht unter 0°C. Da die Temperatur der Wärmequelle für die Wirtschaftlichkeit der WP sehr wichtig ist, schneiden Sole/Wasser WP bedeutend besser ab.

Die Wärmepumpe arbeitet umso effizienter, je wärmer die Wärmequelle ist. Die Soletemperatur liegt zwischen ca. 12°C und minimal 0°C, während die Lufttemperatur sehr viel kälter sein kann. Daher ist die Sole die bessere Wärmequelle als Luft.

Erdsonden werden seit über 30 Jahren verbaut und ist somit eine ausgereifte Technologie.

  • rundum verfügbar
  • regenerativ und CO2-frei
  • Einsparung von Betriebskosten
  • durch die Einsparungen ist die Investition finanzierbar
  • unabhängig von den Kapriolen des fossilen Energiemarkts
  • langfristig planbar
  • langfristig sicher

Die Tiefenbohrung für die Erdsonde dauert inkl. An- und Abtransport der Gerätschaften ungefähr 2 bis 4 Tage.

Eine korrekt verlegte Erdsonde hat eine Lebensdauer von über 50 Jahren.

Die Erdsonde wird objektspezifisch dimensioniert. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass für 6 kW Heizleistung in einem Einfamilienhaus eine Erdsonde ungefähr 200 – 250 m tief in den Boden gebohrt werden muss.

Bei 100 m ist der Untergrund ca. 12 Grad warm. In 400 mTiefe herrschen etwa 25 Grad, im Erdkern bis 6000 Grad.

Aus bohrtechnischen Gründen ist bei vertikalen Bohrungen zwischen einzelnen Erdwärmesonden ein minimaler Abstand von mind. 5 m einzuhalten. Erdwärmesonden beeinflussen sich gegenseitig. Bei Anlagen, die vorwiegend nur zum Heizen oder Kühlen verwendet werden, ist der Sondenabstand zu maximieren.

Ja, das ist möglich. Eine sorgfältige Planung und ein ausreichender Abstand zwischen den Sonden vermeidet die Vereisung.
Zusätzlich kann in den Sommermonaten die Erdwärme zur Kühlung genutzt werden. So wird über die Sonde wieder Wärme in den Boden zurück transportiert. Die so gespeicherte Wärme kann im Winter wieder genutzt werden. I

Es gibt umfangreiche, vielseitige und kantonal unterschiedliche Förderprogramme die laufend angepasst werden. Informieren Sie sich in ihrem Kanton oder bei ihrem Heizungsfachmann.

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